Lernen Sie Ihr Reiseziel Teneriffa kennen
 Die Insel Teneriffa |
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Schon beim Anflug auf die größte der Kanarischen Inseln drängt sich das
Wahrzeichen Teneriffas in den Vordergrund: der 3718 Meter hohe Pico del Teide im
Zentrum der Insel. Allein der vulkanische Nationalpark Cañadas del Teide wäre
eine Reise wert, doch Teneriffa hat noch viel mehr zu bieten.
Der üppig-grüne Norden und der wüstenähnliche karge Süden der Insel sind
landschaftliche Extreme. Ursprünglich gebliebene Bergdörfer wie Masca und kleine
Städte mit Herrenhäusern im kanarischen Stil gilt es zu entdecken. Garachico ist
nur ein Beispiel dafür.Themenparks wie der Papageienpark Loro Parque in Puerto
de la Cruz bieten in den Ferienorten Abwechslung zu Strand und Sport, die hier
den Lebensrhythmus bestimmen. Großstädtisches Shopping ist in Santa Cruz
angesagt.
Die Palette der Sportarten auf Teneriffa reicht von Wassersport über Golfen
(erstklassig im Süden) und Biken bis hin zum Wandern. Wunderschöne Strände
locken im Süden mit glasklarem, sauberem Meerwasser; im Norden laden in die
Felsküste eingelassene Meerwasserbecken zum Baden ein.
Sehen Sie sich auch einige ausgewählte Landschaften von Teneriffa im
360-Grad
Panorama an.
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Die Fauna der Kanaren
Pico del Teide
Der Teide bei Sonnenaufgang
Der Pico del Teide ist mit seinen 3718 Metern nicht nur die höchste Erhebung
Teneriffas und sein Wahrzeichen, sondern zugleich der höchste Berg Spaniens und
des gesamten Atlantikraumes. Majestätisch ragt er im Zentrum der Insel empor und
bietet schon beim Anflug auf das Urlaubsziel einen faszinierenden Anblick. Im
Winter trägt seine Spitze sogar eine Schneehaube, eine paradoxe Erscheinung
angesichts der klimatischen Verhältnisse auf Teneriffa.
Den Gipfel selbst (Pitón) kann man nur mit vorheriger schriftlicher
Genehmigung der Nationalparkverwaltung besteigen, ansonsten endet der Weg in
3600 Metern Höhe auf der Rambleta. Die 3300 Meter hoch gelegene Altavista-Hütte
bietet Bergwanderern Schutz und Unterkunft. Wer nicht entsprechend
durchtrainiert ist oder schlicht keinen Ehrgeiz hat, den Teide selbst zu
bezwingen, kann die Seilbahn benutzen, die allerdings nur verkehrt, solange es
windstill ist.
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Cañadas del Teide
Herbststimmung in 2200 m Höhe
Die gesamte Fläche des Vulkankessels Caldera de las Cañadas steht heute unter
Naturschutz. Der Nationalpark wurde bereits 1954 eingerichtet und zieht jährlich
mehrere Millionen Besucher an. Ein absolutes Highlight in der bizarren
Landschaft stellt die Felsgruppe Los Roques de García dar; die Felsnadeln ragen
über 30 Meter in das Blau des Himmels. Gegenüber liegt ein Parador an der
Cañadas-Straße, der in 2200 Metern Höhe den Komfort eines Viersternehotels
bietet. Nur wenige hundert Meter von der Felsformation entfernt, führt ein
schöner Weg an verschiedenfarbigen Lavaformationen entlang. Die ganze Strecke
durch die sieben Täler der Caldera – 18 Kilometer lang – dauert etwa 4,5
Stunden und erfordert in der Höhenluft schon etwas Kondition.
Für weniger Trainierte ist ein organisierter Ausflug mit dem Bus die bessere
Alternative. Ein Besucherzentrum am östlichen Parkeingang (El Portillo)
informiert über die Besonderheiten des Naturschutzgebiets und die diversen
Wandermöglichkeiten.
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Santa Cruz
Blick ins Zentrum
Die Inselhauptstadt, ein Zentrum des Handels und der Verwaltung, in dem über
200 000 Einwohner leben, wirkt auf den ersten Blick nicht besonders einladend.
Doch hat man sich erst einmal an die Großstadtatmosphäre gewöhnt, lassen sich
allerlei Vorzüge entdecken. Die Plaza de la Candelaria zum Beispiel bietet
hervorragende Möglichkeiten zum Shopping und zum Ausgehen; hier findet man Cafés
und Bars für jeden Geschmack. Oberhalb des Platzes beginnt die größte
Einkaufsstraße der Insel, die Calle Castillo.
Kulturinteressierte können sich auf einen langen Tag im Antiguo Hospital
Civil einstellen, denn hier sind sämtliche städtische Museen zu einem
Gesamtkomplex zusammengeschlossen. Besonders interessant sind die archäologische
und die naturkundliche Abteilung, in denen sich Nachbauten von Begräbnisstätten
mit originalen Mumien befinden bzw. Schaukästen das Leben unter Wasser
dokumentieren. Auch ein Besuch des Museo de Bellas Artes mit wechselnden
Austellungen alter und moderner Werke ist absolut lohnend.
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Puerto de la Cruz
Der Ort hat es geschafft, sich trotz des Baubooms der 1960er- und
1970er-Jahre seinen ursprünglichen Charme zu erhalten. Das liegt vor allem
daran, dass die heute 45000 Einwohner zählende Stadt – die Wiege des Tourismus
auf Teneriffa – auf eine Jahrhunderte alte Geschichte zurückblicken kann.
Ältester Sakralbau der Stadt ist die Iglesia San Francisco, die 1608 vollendet
wurde und eine sehenswerte Innenausstattung besitzt. Am Hafen steht der älteste
Profanbau der Stadt, die Casa de la Aduana, ein Zollhaus aus dem Jahre 1620.
Attraktiv ist insbesondere das malerische alte Fischerviertel. Rund um die
stimmungsvolle Plaza del Charco haben sich zahlreiche Restaurants
angesiedelt.
Wer sich über die Frühgeschichte der Insel informieren möchte, ist im Museo
Arqueológico del Puerto de la Cruz an der richtigen Adresse. Gute
Einkaufsmöglichkeiten bietet die Fußgängerzone Paseo San Telmo, attraktive
Badegelegenheit besteht im künstlich angelegten Lago Martiánez oder an der von
César Manrique gestalteten Playa Jardín.
Loro Parque
Die ersten Bewohner
Der Loro Parque ist absolutes Pflichtprogramm für Familien mit Kindern, auch
wenn der Eintritt nicht ganz billig ist. Gegründet wurde er ursprünglich, um
bedrohte Papageienarten vor dem Aussterben zu retten. Neben der größten
Papageiensammlung der Welt mit insgesamt 300 Arten findet sich als jüngste
Attraktion ein artgerechtes Pinguinarium. Ein Teil der Papageien fliegt frei im
Parkgelände umher und sorgt so für tropisches Flair. Weitere Publikumslieblinge
sind Gorillas, Schimpansen, Tiger, Seelöwen und Delfine.
Besonders beliebt bei den Kindern sind die Delfinshows, die alle zwei Stunden
im Wechsel mit Darbietungen der Seelöwen stattfinden. Aus dem Papageienpark ist
mittlerweile ein veritabler Zoo geworden. Neben dem Augenschmaus kommt auch das
leibliche Wohl nicht zu kurz, dafür sorgen eine Reihe von Kiosken, Restaurants
und Eisbuden. Eine attraktive Alternative ist der idyllisch gelegene
Picknickplatz, auf dem selbst mitgebrachtes Essen verspeist werden
darf.
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Garachico
Stadt des Weltkulturerbes
Das heute 6000 Seelen zählende Dorf war vor allem im 16. Jahrhundert dank
seines geschützten Naturhafens ein blühendes Wirtschaftszentrum an der
Nordküste, in dem sich Adel und Geistlichkeit sowie Politik und Militär
niederließen. Beim Ausbruch des Vulkans Montaña de Trebejo jedoch, am 5. Mai
1706, wurde die Hafenstadt zu großen Teilen zerstört. Danach verlor Garachico
zunehmend an Einfluss, doch viele der prunkvollen Gebäude, wie z.B. das Kloster
San Francisco, geben noch heute ein lebendiges Zeugnis von der einstigen
Bedeutung des Ortes.
Als Ausgangspunkt für einen Bummel bietet sich die Plaza de la Libertad an,
denn hier verbinden sich Geschichte und Gegenwart in einzigartiger Harmonie. An
der Schmalseite des Platzes erhebt sich die Iglesia Santa Ana, eine
dreischiffige Basilika, und an der Längsseite der zweistöckige Palacio de los
Condes de la Gomera, ein feudaler Herrensitz der Grafen von Gomera, die auch
große Ländereien im Süden und Nordwesten Teneriffas besaßen.
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Masca
Teno-Gebirge - Blick auf Masca
Der malerische Ort Masca an der Nordwestspitze Teneriffas empfiehlt sich als
Ausflugsziel im grünen Tenogebirge. Auf einem Felsrücken zwischen ebenen,
fruchtbaren Feldern, wo Obst-, Wein- und Gemüseanbau betrieben wird, haben sich
die Einwohner Mascas angesiedelt. Bis vor einigen Jahren war das Dorf nur per
"Eselexpress" zu erreichen, doch mittlerweile kann man auch per Bus oder Auto
über kurvenreiche Straßen nach Masca fahren. Da der Ort als Ausgangspunkt für
Wanderungen und Spaziergänge sehr beliebt ist, haben sich hier einige Bars und
Restaurants niedergelassen. Obgleich sie sich auf Touristen eingestellt haben,
bieten sie auch viele Gerichte aus der regionalen Küche an.
Vom Ort aus eröffnen sich für Wanderer zahlreiche Touren durch die
abwechslungsreiche Landschaft. Eine besonders attraktive Wanderung führt durch
den Barranco de Masca; sie dauert rund 5 bis 6 Stunden hin und zurück.
Organisierte Touren verbinden den Abstieg in die Schlucht mit einer
Bootsfahrt.
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Weitere interessante Städte der Insel
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Weitere Informationen zu Teneriffa
Weitere interessante Details und Fotos (im größeren Format) der Insel
Teneriffa finden Sie auch in unserer Fotogalerie in der Rubrik
Fotografie.

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