Die Burg Lauterstein wurde am
14. März 1639 zerstört.
Seit dieser Zeit thront die Burgruine auf einem Felssporn als Wahrzeichen des
Pockautales. Die Reste der Ruine sind heute auf dem Territorium des mittleren
Erzgebirges das einzige noch vorhandene, zerstörte Bauwerk aus dem
Dreißigjährigen Krieg. Die einst stolze Burg Lauterstein befand sich auf einem
steilen Gneisfelsen am westlichen Ufer der Schwarzen Pockau. Wie Zschopau mit
Schloß Wildeck deckte sie in früheren Zeiten die alte böhmische Verkehrsstraße,
die vor der Gründung Marienbergs im Jahre
1521 ihren Weg von
Leipzig über Chemnitz, Zschopau, Zöblitz und Rübenau nach Komotau und Prag nahm.
Sie erhielt den Namen Lauterstein, weil man den aus Steinen erbauten Burgen zur
Auszeichnung die Bezeichnung "Stein" erteilte, da ehemals die Burgen nur von
Holz errichtet wurden.